Der letze Sauger von Jeizinen.

 

Jazz aktuell

siehe auch unter Archiv : Kontakt + News

att  -  Über Jazz lässt sich seit gut 100 Jahren vieles und alles schreiben, erst recht heute wo nach Dr. Michael Winterhoff ( Kinderpsychiater ) die alles entscheidende Psyche der Heranwachsenden seit Mitte der 90er nachweislich bei gut 50% Jugendlichen defizitär ist. Entsprechend erleben wir neben Schönem auch alles Unmögliche in der Kunstwelt welche sich u.a. in der Disziplin MUSIK wiederfindet. Aufgefallen ist mir, dass bei dieser neuen furchtbaren Lärmmusik ( sie nennt sich Noise ) vor allem Weisse mitmischen. Schwarze ( die die Musik im Blut haben und den Jazz um 1900 lancierten ) lassen sich da glücklicher- oder gar logischerweise weniger begeistern.

 

1900 - 1940     Jazzstile wie .  Orleans, Dixie, Swing....

1940 - 1970     Bebop, Cool, Free Jazz und dann endlich Fusion ( Jazz Rock ).....

1980 - 2020     Modern Creative ( James Carter ) , Acid ( Jimmy Smith )  bis hin zu M, Nu, Smooth usw......

 

Darunter aber der Downtown, Noise Music ein zeitgenössischer Stil im Jazz !  .................Lärm, Klänge, nicht notierbar, unharmonisch, atonal, industriell, Krach, weder Melodie noch Rhythmus, ideenlos. Nix zum Tanzen. Nur zum auf Drogen sein hat man das Gefühl. Der Psychiater lässt grüssen. 

 

Oft gespielt durch eigentlich technisch versierte Musiker mit entsprechender Jazzausbildung aber sich irgendwo verlierend denkt man als unbeteiligter Normalo der sich wie ich dann allerdings einliest, erkundigt und feststellt.

 

Moderne Creative ist auch schon heftig und geräuschvoll, aber wunderschön wie James Carter hier live demonstriert :

 

Noise Jazz hingegen. Da mögen Erklärungen kommen wie sie wollen. Es gibt einen gesunden Menschenverstand und es gibt eine gesunde Wahrnehmung für Musik die  jeder Mensch auf dieser Erde besitzt, ausser vielleicht diesen Noisser ! 

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Anderes Thema.

Musik und wir Zivilisierten. 

Weltklassesong könnte auch heissen ; Schaut euch nur an, ihr Penner !

Passanten und Dergleichentuer.

Zuhause geben sie ( vorwiegend Männer ) an, welche Musikkenner sie seien.

Und ihren Kindern und Enkel erzählen sie mit Hendrix aufgewachsen zu sein, ihn gar zu verehren.

Diese Mutlosen dürften doch wenigstens hinschauen und grüssen, lächeln oder einmal danke sagen. 

Sie müssen ja nicht zwingend Geld abgeben.

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Lauter Versager bis auf zwei Frauen.

 

Ein therapeutisches Lernvideo für : So unbeteiligt möchte ich nicht werden.

 

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Moderne Ferienmietwohung mit Boxspring für 1 Woche für max 2 Personen ohne Hund.

 

Und zur Erinnerung immer wieder ein paar Worte zu unserem Volke und dem typ-ischen Walliserstadel, dem gestrickten Blockgehäuse. Sei-tenlängen aufgrund der Baum-stammmasse. Keller feucht. Saal Vorratsraum trocken, gut durchlüftet, Zugang traufseitig per primitiver Treppe. Mäuse-steinplatten [Plaanä] aufge-stelzt. Kornspeicher mit Tenn-boden [Tää] dicht mit Nut + Feder um kein Korn auf diesem Dreschplatz zu verlieren. Der Stadel ist gröber gearbeitet als ein Speicher. Das Bauen richtet sich meist nach der lokalen Lebensweise, der Erbteilung und des zur Verfügung stehenden Bau-materials. Ein Speicher oder Stadel kennt fast immer mehrere Miteigentümer infolge der örtlich zahllosen Parzellen. Selbstversorgung und Noma-dentum ist die Regel. Trans-porte versucht man tunlichst zu vermeiden. Man zieht mit dem Vieh gestaffelt von Vorrat zu Vorrat, mu faarut. In Jeizinen weilt man Januar, Februar, Juni, September; insgesamt 4 Monate. In Fesel oder Meiggu gut 2 Monate und in Gampel rund 6 Monate. Der Dialekt, die Sprache, ist nicht etwa ausserirdisch sondern ger-manisch beheimatet, der Walliser drückt sich höchst-alemannisch aus wobei auch hier die Globalisierung Einzug hält.